Was ist Kryokonservierung? Unter Kryokonservierung versteht man das Aufbewahren von Zellen durch Einfrieren in flüssigem Stickstoff bei -140 Grad. Die konservierten Zellen können so über einen sehr langen Zeitraum in einer Art Kältestarre erhalten werden, in der alle Stoffwechselvorgänge nahezu zum Stillstand kommen. Nach dem Auftauen können die Zellen ihre normalen physiologischen Prozesse wieder aufnehmen.
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Kryokonservierung von Eizellen und Samenzellen Die Kryokonservierung von Eizelle, befruchteten Eizellen, Samen, Eierstockgewebe und Hodengewebe gehört in Zentren wie Bonn zu den Standartmethoden. So werden z.B. überzählig Eier und befruchtete Eier bis zum PN-Stadium eingefroren, um für eine spätere Implatation zur Verfügung zu stehen. Auch das Einfrieren von Embryonen ist möglich, in Deutschland aber nicht erlaut. Die Implantationsraten sind bei Kryokonservierung etwas geringer, dafür kann aber die Stimmulation und Eizellentnahme vermieden werden. |